Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Oktober 2026
§ 1 Anbieter und Geltungsbereich
Anbieter der Software DienstplanPro ist Pascal Neubauer, Krottendorfer Straße 9a, 8052 Graz, Österreich, UID-Nr. ATU83129589, E-Mail: office@dienstplanpro.at (im Folgenden „Anbieter“).
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung von DienstplanPro, einschließlich der kostenlosen Testphase, zwischen dem Anbieter und seinen Kunden.
DienstplanPro richtet sich ausschließlich an Unternehmer. Ein Vertrag mit Verbrauchern kommt nicht zustande. Die Bestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) sind nicht anwendbar. Mit der Registrierung oder Bestellung bestätigt der Kunde, als Unternehmer zu handeln.
Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsschluss und Testphase
Der Kunde kann DienstplanPro 14 Tage kostenlos testen. Der Testzugang wird unter dienstplanpro.at/testen angelegt und erfordert keine Angabe von Zahlungsdaten. Die Testphase endet nach 14 Tagen automatisch. Eine Kündigung ist nicht nötig, eine Zahlungspflicht entsteht nicht, und die Testphase geht nicht von selbst in ein kostenpflichtiges Abonnement über.
Ein kostenpflichtiges Abonnement kommt durch eine Bestellung des Kunden zustande. Mit dem Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Bestellung per E-Mail bestätigt oder den Zugang freischaltet.
Die Darstellung der Pakete und Preise auf der Website ist kein bindendes Angebot des Anbieters.
§ 3 Leistungsumfang
Der Anbieter stellt DienstplanPro als webbasierte Software über das Internet zur Verfügung (Software as a Service). Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrags das nicht ausschließliche und nicht übertragbare Recht, die Software für eigene betriebliche Zwecke zu nutzen.
Der Funktionsumfang und die Mengengrenzen (etwa Anzahl der Mitarbeiter und Standorte) richten sich nach dem gewählten Paket, wie es zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Preisseite beschrieben ist. Für Enterprise-Pakete und individuelle Anpassungen gilt die gesonderte Vereinbarung.
Der Anbieter entwickelt DienstplanPro laufend weiter und darf Funktionen ändern, sofern der vereinbarte Kern der Leistung erhalten bleibt und die Änderung dem Kunden zumutbar ist.
Hinweise der Software, etwa aus der Prüfung von Arbeitszeitregeln, sowie automatisch erzeugte Vorschläge sind Hilfsmittel und ersetzen keine Rechtsberatung. Die Verantwortung für die Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorschriften und für die Inhalte der Dienstpläne bleibt beim Kunden.
§ 4 Preise
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Preisseite angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Für Kunden aus dem EU-Ausland mit gültiger UID-Nummer kann die Umsatzsteuer nach dem Reverse-Charge-Verfahren entfallen.
Ein Wechsel in ein höheres Paket ist jederzeit möglich. Er wird sofort wirksam, die Differenz wird zeitanteilig abgerechnet.
Preisänderungen für laufende Verträge teilt der Anbieter mindestens einen Monat vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail mit. Sie gelten frühestens ab dem nächsten Abrechnungszeitraum.
§ 5 Zahlung
Das Entgelt ist jeweils im Voraus für den gewählten Abrechnungszeitraum (Monat oder Jahr) zu bezahlen.
Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe, insbesondere per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift, oder per Überweisung auf das Konto des Anbieters. Bei Überweisung wird der Zugang nach Eingang der Zahlung freigeschaltet.
Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, kann der Anbieter nach erfolgloser Mahnung den Zugang bis zum Ausgleich der offenen Beträge sperren. Gesetzliche Verzugszinsen und weitere Ansprüche bleiben unberührt.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
Monatsabo: Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann jederzeit mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. Beispiel: Eine im Jänner zugegangene Kündigung wird zum 30. April wirksam.
Jahresabo: Der Vertrag hat eine Laufzeit von zwölf Monaten ab Vertragsschluss. Er verlängert sich automatisch um jeweils weitere zwölf Monate, wenn er nicht spätestens drei Monate vor Ablauf der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird.
Die Kündigung erfolgt in der App unter Firmeneinstellungen oder per E-Mail an office@dienstplanpro.at. Maßgeblich für die Frist ist der Zugang der Kündigung beim Anbieter.
Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Diese Regeln zu Laufzeit und Kündigung gelten für Verträge, die ab dem Stand dieser AGB (Oktober 2026) geschlossen werden. Für davor geschlossene Verträge gelten die bei Vertragsschluss vereinbarten Bedingungen.
§ 7 Verfügbarkeit und Wartung
Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit von DienstplanPro. Eine bestimmte Verfügbarkeit ist nur geschuldet, wenn sie gesondert schriftlich vereinbart wurde.
Für Wartung, Aktualisierungen und Sicherheitsmaßnahmen kann die Software vorübergehend eingeschränkt oder nicht erreichbar sein. Planbare Wartungen führt der Anbieter nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durch.
Nicht als Ausfall gelten Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen, etwa Störungen des Internets, der Infrastruktur des Kunden oder höhere Gewalt.
§ 8 Pflichten des Kunden
Der Kunde ist insbesondere verpflichtet,
- Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen sowie den Anbieter bei Verdacht auf Missbrauch unverzüglich zu informieren,
- die Benutzerkonten seiner Mitarbeiter zu verwalten und Zugänge ausgeschiedener Personen zu sperren,
- nur Daten einzugeben, zu deren Verarbeitung er berechtigt ist, und seine Mitarbeiter über die Verarbeitung ihrer Daten zu informieren,
- die Software nicht missbräuchlich zu nutzen, insbesondere keine Schadsoftware einzubringen, keine Sicherheitsmechanismen zu umgehen und die Software nicht durch automatisierte Massenzugriffe übermäßig zu belasten,
- für die Nutzung geeignete Endgeräte, einen aktuellen Browser und eine Internetverbindung bereitzustellen.
§ 9 Daten und Datenschutz
Die Daten, die der Kunde in DienstplanPro eingibt, bleiben in seiner Verantwortung. Der Kunde ist datenschutzrechtlich Verantwortlicher, der Anbieter verarbeitet diese Daten als Auftragsverarbeiter ausschließlich zur Erbringung der vereinbarten Leistung. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) wird auf Anfrage abgeschlossen.
Wie der Anbieter personenbezogene Daten verarbeitet, beschreibt die Datenschutzerklärung.
Der Kunde kann seine Daten während der Vertragslaufzeit exportieren. Auf Anfrage stellt der Anbieter dem Kunden nach Vertragsende einen Export seiner Daten in einem gängigen Format zur Verfügung. Danach werden die Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
§ 10 Gewährleistung
Der Anbieter erbringt die Leistung mit der gebotenen Sorgfalt. Der Kunde meldet Mängel unverzüglich und so konkret wie möglich an office@dienstplanpro.at. Der Anbieter behebt gemeldete Mängel in angemessener Frist.
§ 11 Haftung
Der Anbieter haftet nur für Schäden, die er vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen. Dieser Ausschluss gilt nicht für Personenschäden.
Soweit gesetzlich zulässig, haftet der Anbieter nicht für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden.
Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur bis zu dem Aufwand, der für ihre Wiederherstellung aus vorhandenen Sicherungen erforderlich ist.
Diese Beschränkungen gelten auch zugunsten von Personen, deren sich der Anbieter zur Erfüllung des Vertrags bedient.
§ 12 Änderungen der AGB
Der Anbieter kann diese AGB für die Zukunft ändern. Änderungen teilt er dem Kunden mindestens einen Monat vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail mit.
Widerspricht der Kunde nicht bis zum Inkrafttreten, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Folge weist der Anbieter in der Mitteilung hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen.
§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss seiner Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts (CISG).
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist das sachlich zuständige Gericht in Graz, Österreich.
Vertragssprache ist Deutsch.
§ 14 Schlussbestimmungen
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Schriftform. E-Mail genügt.